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Bauen für Geeks

Die Versatel-Hölle, Teil 7: Entschuldigung, es tut uns leid

Versatel hat mir einen Brief geschrieben. Sie haben sich wirklich erdreistet, mir nur den Zeitraum seit der Störungsmeldung (30. April) gutzuschreiben. Also das getan, was man immer tut, wenn der Amtsschimmel wiehert (auch wenn der Laden ja gar kein Amt ist): Einspruch eingelegt. Und versprochen, dass eine öffentliche Dokumentation des Vorgangs stattfindet. Versprechen soll man ja halten. Here we go.

Drei Tage nach der E-Mail gab es noch immer keine Reaktion. Ich hab dann Versatel geschrieben was ich davon halte und die Antwort bekommen, dass die zuständige Abteilung das bearbeiten würde. Echt wie auf'm Amt

Vor zwei Wochen hat dann die zuständige Abteilung angerufen. Man möchte sich entschuldigen, wie das alles gelaufen ist und schreibt mir natürlich gerne den kompletten Betrag seit 17. März gut. Späte Einsichten sind ja immer noch besser als keine. Die Gutschriften sind mittlerweile auch da und damit betrachte ich dieses Kapitel als abgeschlossen

Am Telefon hat man mir versprochen, ich könnte weitere Kosten, die durch den Ausfall entstanden sind, auch noch einrichen. Die muss ich aber erstmal zusammenstellen.

Apropos Telefon: In Gesprächen mit den Stadtwerken hatte mir der dort zuständige Techniker ja gesagt, die Telekom müsse nur noch ihren DSLAM in die Straße stellen. Die Telekom sieht das leider anders und hätte daher diese Aussage der Stadtwerke gerne schriftlich. Meine Mails an den zuständigen Mitarbeiter sind seit Wochen unbeantwortet. Da werde ich mal ein bisschen auf den Busch klopfen müssen.